Bildungsurlaub

CAMPIXX:Week 2015 Anerkannte Bildungsveranstaltung

Für die CAMPIXX:Week im nächsten Jahr habt Ihr nun die Möglichkeit, euch für die ganze Woche von eurer Berufstätigkeit freistellen zu lassen, um die Gelegenheit zur Weiterbildung wahrzunehmen.

Auch Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung genannt.

Bildungsurlaub Campixx Week

Allgemeines

Bildungsfreistellung bezeichnet den Rechtsanspruch eines Beschäftigten gegenüber seinem Arbeitgeber, an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Teilnahme ist während der Arbeitszeit möglich. Der Lohn wird währenddessen fortgezahlt. Einen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung haben Beschäftigte, Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte und Auszubildende, deren Arbeitsstätte im Land Brandenburg liegt. Der Freistellungsanspruch beträgt in der Regel 10 Arbeitstage in einem Zeitraum von zwei Kalenderjahren.

Leider bietet diese wunderbare Möglichkeit nicht jedes Bundesland an. Zum Beispiel gibt es für Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen keine Regelung dieser Art.

Auch Teilnehmer aus Hessen und Nordrhein-Westfalen können dieses Angebot leider nicht wahrnehmen, da wir als Veranstalter nicht die Voraussetzungen, für diese Bundesländer erfüllen.

Für alle anderen Bundesländer gibt es Regelungen, die wir euch hier gern vorstellen möchten und euch den Weg zur Beantragung bei eurem Chef leichter gestalten wollen. :)

BERLIN (bereits anerkannt)

Bildungsurlaub bezeichnet den Rechtsanspruch von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gegenüber ihrem Arbeitgeber auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für die Teilnahme an anerkannten oder als anerkannt geltenden Veranstaltungen, die der politischen Bildung und/oder beruflichen Weiterbildung dienen. Einen Rechtsanspruch haben alle Berliner Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Auszubildende unabhängig vom Lebensalter.

Und hier könnt Ihr euch den Antrag ganz einfach ausdrucken Antrag Bildungsurlaub Berlin

BRANDENBURG (bereits anerkannt)

Bildungsfreistellung – auch „Bildungsurlaub“ – ist ein Anspruch von Beschäftigten auf bezahlte Freistellung von der Arbeit zur Teilnahme an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen. Zehn Tage innerhalb zweier Kalenderjahre stehen für politische, berufliche oder kulturelle Weiterbildung zur Verfügung.

Wenn Ihr schon angemeldet seid, könnt Ihr bei uns eine Anmeldebestätigung bekommen und diese bei eurem Arbeitgeber vorlegen um einen Antrag auf Bildungsurlaub zu stellen.

BREMEN (abgelehnt)

Jeder Arbeitnehmer hat innerhalb eines Zeitraums von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren Anspruch auf Gewährung eines bezahlten Bildungsurlaubs von zehn Arbeitstagen.

 

HAMBURG (bereits anerkannt)

Alle vollzeit- oder teilzeitbeschäftigten Arbeiter und Angestellten sowie Auszubildenden mit Arbeitsschwerpunkt in Hamburg haben Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit für Bildungsurlaubsveranstaltungen, die in Hamburg anerkannt wurden. Teilzeitbeschäftigte können im Rahmen ihres Beschäftigungsanteils Bildungsurlaub beanspruchen.

• Umfang: 10 Tage innerhalb von 2 Jahren

MECKLENBURG-VORPOMMERN (in Bearbeitung)

Beschäftigten, deren Arbeitsverhältnisse ihren Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern haben, steht ein Anspruch auf Freistellung zur Teilnahme an anerkannten Veranstaltungen der beruflichen und gesellschaftspolitischen Weiterbildung sowie an Weiterbildungsveranstaltungen, die zur Wahrnehmung von Ehrenämtern qualifizieren, unter Fortzahlung ihres Entgeltes nach Maßgabe von § 10, zu.

• Umfang: 5 Tage pro Kalenderjahr

Sobald wir auch hier die Anerkennung bekommen, lassen wir es euch wissen.

NIEDERSACHSEN (abgelehnt)

Ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung ist der Bildungsurlaub. Niedersächsische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben im Jahr grundsätzlich Anspruch auf fünf Tage bezahlte Freistellung für die Teilnahme an Bildungsveranstaltungen nach dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz. Eine Kumulierung ist bei Einvernehmen mit dem Arbeitgeber möglich.

RHEINLAND-PFALZ (bereits anerkannt)

Seit Inkrafttreten des Bildungsfreistellungsgesetzes zum 1. April 1993 haben Beschäftigte in Rheinland-Pfalz einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit zum Zwecke der beruflichen und gesellschaftspolitischen Weiterbildung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber.

• Umfang: 10 Tage innerhalb von zwei Jahren

SACHSEN ANHALT (bereits anerkannt)

Seit Januar 1998 können sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Weiterbildungsveranstaltungen freistellen lassen. Die Bildungsfreistellung bezeichnet einen Rechtsanspruch vom Beschäftigten gegenüber der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber, an anerkannten Weiterbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Teilnahme ist während der Arbeitszeit möglich.

• Umfang: 5 Tage; Kumulierung innerhalb von zwei Jahren möglich

SCHLESWIG-HOLSTEIN (bereits anerkannt)

Einen Rechtsanspruch auf Bildungsfreistellung haben alle Beschäftigten – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Richterinnen und Richter des Landes sowie Beamtinnen und Beamte des Landes und der Kommunen -, deren Arbeitsverhältnisse ihren Schwerpunkt in Schleswig-Holstein haben. Als Beschäftigte gelten auch die in Heimarbeit Beschäftigten sowie ihnen Gleichgestellte und andere Personen, die wegen ihrer wirtschaftlichen Unselbständigkeit als arbeitnehmerähnliche Personen anzusehen sind.

Bildungsfreistellung kann erst nach sechs Monaten im Beschäftigungsverhältnis beansprucht werden.

• Umfang: 5 Tage (in Abhängigkeit von der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit) mit Übertragungsmöglichkeit im Folgejahr auf den insgesamt maximal doppelten Umfang.

SAARLAND (bereits anerkannt)

Alle Arbeitnehmer und Auszubildenden haben einen Anspruch von 6 Tagen Bildungsfreistellung pro Jahr. Die Hälfte davon muss vom Arbeitnehmer selbst in Form von Urlaub o.ä. eingebracht werden. Die Bildungsfreistellung soll der allgemeinen, beruflichen oder politischen Fortbildung dienen.

Der Anspruch von 2 oder mehr Jahren kann zusammengefasst werden. Der Arbeitgeber muss 8 Wochen vor Beginn des Seminars informiert werden.